Raketenteile regnen auf das Deck der AIDAdiva
Das Kreuzfahrtschiff AIDAdiva (Archivbild) geriet gestern Abend im Hafen von Aschod in Israel in Kampfhandlungen zwischen Palästinenser und Israel. Raketenteile stürzten auf das Oberdeck und versetzten die Passagiere in helle Aufregung. Schäden oder Verletzte gab es nicht. Inzwischen befindet sich die AIDAdiva auf dem Weg Richtung Kreta (Google Karte oben).
Wie berichtet wird, lag das Schiff gestern Abend am 7. Juli 2014 noch im Hafen von Aschod - ca. 30 km südlich von Tel Aviv, als um 20.28 Uhr am Nachthimmel über ihr sich mehrere Explosionen ereigneten. Trümmerteile einer Rakete regneten auf das Deck nieder.
Wie die AIDA-Reederei inzwischen mitteilte waren es kleine Geschossteile einer wahrscheinlich israelischen Abwehrrakete.
„Wir bedauern es sehr, dass die Gäste von AIDAdiva Zeugen dieses Zwischenfalls wurden. … Die aktuelle Sicherheitslage in Israel wurde und wird durch uns permanent beobachtet und mit Hilfe eigener und externer Analysen qualitativ bewertet“ ...so AIDA Cruises.
Ferne Ziele in Nahost sind nicht abschätzbare Risiken. Der Nahe Osten ist und bleibt ein Gefahrenherd. Überraschende Kampfhandlungen mit weitreichenden Waffensystemen verschonen auch nicht die in den Häfen oder nahen Gewässern fahrenden Kreuzfahrtschiffe.
Es war sicher kein gezielter Raketenangriff auf das AIDA Schiff. Ziel dürfte vielmehr die Hafenstadt Aschod oder eine in der Nähe liegende Militärstellung gewesen sein.
Aber fehlgeleitete Flugkörper oder die weit verstreuten Trümmerteile einer Rakete machen auch nicht vor Touristen halt.
Es kam aber nicht überraschend. Bereits seit Tagen bekriegen sich beide Parteien. Häfen in Israel komplett zu streichen wäre die sichere Alternative gewesen. Aber der Wunsch der Passagiere jetzt genau dieses Land oder die Hafenstadt zu besuchen, schreckt oder verzögert eine Entscheidung.
Die Sicherheitsideologie von AIDA Cruises - soweit kenne ich die Gesellschaft - wird sicher in naher Zukunft diese gefährdeten Häfen und Gebiete nicht mehr Anlaufen ...und andere Gesellschaften sind gewarnt.
Und hier ein Vorort Video von der Explosion der Rakete vor bzw. über der AIDAdiva:
... zu den Inseln des ewigen Frühling - vor Ort Informationen mit Eindrücken, Ratschlägen und Tipps
Kanaren NEWS (La Palma-La Gomera-El Hierro)
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Dienstag, 8. Juli 2014
AIDAdiva - Zwischen den Nahost Fronten
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Samstag, 22. Februar 2014
Anstrengender Tag für Kreuzfahrtgäste
NEWS:
Mittwoch, 26.02.14 - Die Einen springen vom Schiff - die Anderen sind froh an Bord zu dürfen - geschehen vor einigen Tagen in der Karibik.
Die AIDAbella befand sich am vergangenen Samstag auf dem Wege nach Jamaika, als Passagiere auf dem offenen Meer und 146 km von der nächsten Küste entfernt ein kleines Boot ausmachten. Zwei Fischer machten mit wilden Armbewegungen auf sich aufmerksam. AIDA-Kapitän Sven Laudan lies sofort sein Kreuzfahrtschiff stoppen um den beiden Schiffbrüchigen zu Hilfe zu kommen. Der Motor des kleinen Fischerboot war ausgefallen und trieb immer weiter ins offene Meer ab. Kurzerhand wurden die Havaristen an Bord geholt und bis zum nächsten Hafen in Jamaika mit genommen.
Seemanns-Pflicht und Seemanns-Ehre - auch für einen Kapitän eines großen Kreuzfahrtschiffes.
Video:
AIDAstella - Starkwinde vor La Palma
so der Titel meines kleinen YouTube Video zum etwas komplizierten Einlaufvorgang am 18. Februar 2014 hier in den Hafen der Inselhauptstadt.
Ein Passagier war nach einem Sprung von Deck 7 über 25 Meter Tiefe in das Hafenbecken verschollen. Der Mann (23 bzw. 30 Jahre alt - die Angaben schwanken) war im Übermut oder nach übermäßigem Alkoholgenuss in Bermuda-Shorts über die Reling gestiegen um die Schwerkraft zu testen.
Als er im Hafenbecken nicht mehr auftauchte schlug sein Freund - der die Aktion fotografieren sollte - Alarm.
Der Kapitän informierte die Hafenverwaltung die das ganze Rettungsszenario in Gang setzte.
Zum Einsatz kam die Guardia Civil, das Rote Kreuz, eine Taucher-Staffel, der Seenot Kreuzer und unser Rettungshubschrauber. Es war für rund 30 Minuten einiges im Hafen los. Hierzu gibt es ein Video von Oscar Perez " Suchaktion"
Bis dann endlich unversehrt im ca. 300 m entfernten Marina Jachthafen der Mann wieder auftauchte. Er wurde von der Polizei an Land geholt, ärztlich untersucht und zur Vernehmung in das Guardia Civil Büro verfrachtet.
Es war wohl nur ein Scherz oder eine Mutprobe - die allerdings 2500.- bis 3000.- € teuer werden dürfte. So hoch waren etwa die geschätzten Suchkosten.
Ob ihm die Rechnung präsentiert wird, - ob ihn der Kapitän auf der Insel zurück ließ oder in einem Gnadenakt wieder an Bord nahm - konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Es empfiehlt sich also für Nachahmer nicht, solche Aktion Szenen von Bord eines Kreuzfahrtschiffes zu wiederholen.
Mittwoch, 26.02.14 - Die Einen springen vom Schiff - die Anderen sind froh an Bord zu dürfen - geschehen vor einigen Tagen in der Karibik.
Die AIDAbella befand sich am vergangenen Samstag auf dem Wege nach Jamaika, als Passagiere auf dem offenen Meer und 146 km von der nächsten Küste entfernt ein kleines Boot ausmachten. Zwei Fischer machten mit wilden Armbewegungen auf sich aufmerksam. AIDA-Kapitän Sven Laudan lies sofort sein Kreuzfahrtschiff stoppen um den beiden Schiffbrüchigen zu Hilfe zu kommen. Der Motor des kleinen Fischerboot war ausgefallen und trieb immer weiter ins offene Meer ab. Kurzerhand wurden die Havaristen an Bord geholt und bis zum nächsten Hafen in Jamaika mit genommen.
Seemanns-Pflicht und Seemanns-Ehre - auch für einen Kapitän eines großen Kreuzfahrtschiffes.
Video:
so der Titel meines kleinen YouTube Video zum etwas komplizierten Einlaufvorgang am 18. Februar 2014 hier in den Hafen der Inselhauptstadt.
Suchaktion nach vermisstem Passagier
Nachdem das Einlaufen am Vormittag bereits schwierig war, gab es am Nachmittag gegen 14.00 Uhr den nächsten Adrenalin-Kick.Ein Passagier war nach einem Sprung von Deck 7 über 25 Meter Tiefe in das Hafenbecken verschollen. Der Mann (23 bzw. 30 Jahre alt - die Angaben schwanken) war im Übermut oder nach übermäßigem Alkoholgenuss in Bermuda-Shorts über die Reling gestiegen um die Schwerkraft zu testen.
Als er im Hafenbecken nicht mehr auftauchte schlug sein Freund - der die Aktion fotografieren sollte - Alarm.
Der Kapitän informierte die Hafenverwaltung die das ganze Rettungsszenario in Gang setzte.
Zum Einsatz kam die Guardia Civil, das Rote Kreuz, eine Taucher-Staffel, der Seenot Kreuzer und unser Rettungshubschrauber. Es war für rund 30 Minuten einiges im Hafen los. Hierzu gibt es ein Video von Oscar Perez " Suchaktion"
Bis dann endlich unversehrt im ca. 300 m entfernten Marina Jachthafen der Mann wieder auftauchte. Er wurde von der Polizei an Land geholt, ärztlich untersucht und zur Vernehmung in das Guardia Civil Büro verfrachtet.
Es war wohl nur ein Scherz oder eine Mutprobe - die allerdings 2500.- bis 3000.- € teuer werden dürfte. So hoch waren etwa die geschätzten Suchkosten.
Ob ihm die Rechnung präsentiert wird, - ob ihn der Kapitän auf der Insel zurück ließ oder in einem Gnadenakt wieder an Bord nahm - konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Es empfiehlt sich also für Nachahmer nicht, solche Aktion Szenen von Bord eines Kreuzfahrtschiffes zu wiederholen.
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Sonntag, 26. Januar 2014
Schwedischer Dreimaster ALVA zu Besuch
Segelschiff Tradition mit einem Hauch Nostalgie
Viele Schiffe habe ich in den letzten 20 Jahren in den Hafen von Santa Cruz de La Palma
Einlaufen sehen. Aber in den letzten Jahren nur noch wenige klassische Segelschiffe, die die alte Seemannstradition spürbar werden lassen.
Vor einigen Tagen war es wieder soweit. Die im Jahr 1939 erbaute ALVA aus Schweden machte im Hafen einen Zwischenstopp und musste wegen der widrigen See ihren Aufenthalt auf La Palma um einige Tage verlängern.
Sie befindet sich im Moment auf einem Törn über die Kanarischen Inseln.
Zeit sich den Dreimaster etwas näher anzuschauen und einige Schnappschüsse und ein kleines Video zu machen.
... und hier zum YouTube ALVA-Video .
Viele Schiffe habe ich in den letzten 20 Jahren in den Hafen von Santa Cruz de La Palma
Einlaufen sehen. Aber in den letzten Jahren nur noch wenige klassische Segelschiffe, die die alte Seemannstradition spürbar werden lassen.
Vor einigen Tagen war es wieder soweit. Die im Jahr 1939 erbaute ALVA aus Schweden machte im Hafen einen Zwischenstopp und musste wegen der widrigen See ihren Aufenthalt auf La Palma um einige Tage verlängern.
Sie befindet sich im Moment auf einem Törn über die Kanarischen Inseln.
Zeit sich den Dreimaster etwas näher anzuschauen und einige Schnappschüsse und ein kleines Video zu machen.
... und hier zum YouTube ALVA-Video .
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Samstag, 7. Dezember 2013
Tres Hombres - von A nach B ohne CO²
Tres Hombres (span.) - "Drei Brüder" ist der Name dieses doch kleinen, aber optisch auffälligen Zweimaster. Wie eine Sardinendose liegt es hinter dem bulligen TUI "Mein Schiff 1" (ehemals die Galaxy). Es vermittelt durch den traditionell alten Schiffaufbau und die hervorstechende Farbgebung Nostalgie und erweckt alte Seefahrer- Erinnerungen. Es machte diese Woche einen Zwischenstopp im Hafen von La Palma. Die Tres Hombres ist seit November auf großer Fahrt (Atlantic Crossing to the West) von Lisboa (Portugal) über die Kanaren, nach Sal (Cabo Verde) zum Zielhafen Belem in Brasilien. Insgesamt legt es dabei eine Strecke von 3342 Seemeilen zurück.
Mit seinen 32 Meter Länge, 6 Meter Breite und 315 m² Segelfläche kommt es auf rund 126 BRZ. Die Crew besteht aus 5 Mann Stammbesatzung und 10 Trainees Mitgliedern.
Durch Erleben lernen - ist das Motto für die Mitsegler. Nicht einfach nur Passagier sein, sondern als Teil der Besatzung werden die Neulinge in den Grundbegriffen der klassischen Seefahrt unterrichtet.
Nautik, Segel setzen, Kurs halten, takeln, Segel nähen, Schiffszimmermann- Arbeiten durchführen - Dinge die nicht aus Büchern, sondern nur durch die harte Praxis an Bord erlernt werden können.
Das Ausgangskonzept der drei Initiatoren und Eigner dieses Schiffes birgt aber noch eine weitere Idee. Fairtransport - von A nach B ohne CO². Stückgut- und Frachtbeförderung ohne die Umwelt zu belasten. Transport über die Weltmeere ohne in die Umwelt belastende Emissionen auszustoßen.
Ein größeres Frachtschiff mit 8.000 Tonnen Tragfähigkeit - der so genannte Ecoliner - ist bereits in Planung. Mit neuartigen quadratischen Rig- Segeln und einer Länge von 130 Meter soll nur mit Windkraft, Fracht wirtschaftlich in Zukunft transportiert werden können. Im Grunde das alte Prinzip, aber mit Hightech Ausrüstung.
Über den Besuch der "Tres Hombres" habe ich ein kurzes YouTube-Video hochgeladen.
Mehr zur Idee von Fair-Winds auf der Homepage von Tres Hombres
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